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WEKO
Die Weko ist die Wettbewerbskommission. Sie sanktioniert unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen (wie z.B. Kartellabsprachen, Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung durch ein Unternehmen etc.), erstellt Gutachten zu Wettbewerbsfragen und gibt Stellungnahmen an politische Behörden ab.
Wertberechnung
Um feststellen zu können, welches Vergabeverfahren vorgeschrieben ist, muss der Wert des Liefer-, Dienstleistungs- oder Bauauftrags nach bestimmten Regeln berechnet werden. Nur oberhalb bestimmter Auftragswerte (Schwellenwerte) sind die einzelnen Vergabeverfahren anzuwenden.
Wertpapier
Ein Wertpapier liegt vor, wenn die Innehabung der Urkunde Voraussetzung für die Geltendmachung des Rechts ist und der Verpflichtete nur an den Urkundeninhaber mit befreiender Wirkung leisten darf (Art. 965 OR).
Wettbewerb
Im öffentlichen Beschaffungswesen wird der Begriff "Wettbewerb" in zwei unterschiedlichen Arten verwendet.Einerseits im Sinn des "ökonomischen Wettbewerbs", also des Bestrebens mehrerer voneinander unabhängiger Gewerbetreibender, auf einem gemeinsam zugänglichen Markt mit Vorrang vor den Mitbewerbern zu Geschäftsabschlüssen mit Auftraggebern zu gelangen. Das öffentliche Beschaffungsrecht will generell den Wettbewerb unter den Anbietenden stärken, daher sind Güter, Dienstleistungen und Bauleistungen grundsätzlich im freien Wettbewerb zu beschaffen. Die Schaffung einer Wettbewerbslage soll es ermöglichen, Leistungen zu vergleichen und das wirtschaftlich günstigste Angebot zu wählen.Anderseits im Sinn des Planungs- oder Gesamtleistungswettbewerbs, also eines Verfahrens, an dem mehrere Personen im Rahmen einer ganz bestimmten Aufgabenstellung, Zielsetzung in dem Bestreben teilnehmen, die beste Leistung zu erzielen. Der Veranstalter verspricht die Belohnung (den Preis) nur für eine einzige (oder für einzelne) dieser Leistungen. Die Teilnahme am Wettbewerb setzt eine Anmeldung voraus. Bsp. Architekturwettbewerb.
Wettbewerb, ökonomisch
Im öffentlichen Beschaffungswesen wird der Begriff "Wettbewerb" in zwei unterschiedlichen Arten verwendet.Einerseits im Sinn des "ökonomischen Wettbewerbs", also des Bestrebens mehrerer voneinander unabhängiger Gewerbetreibender, auf einem gemeinsam zugänglichen Markt mit Vorrang vor den Mitbewerbern zu Geschäftsabschlüssen mit Auftraggebern zu gelangen. Das öffentliche Beschaffungsrecht will generell den Wettbewerb unter den Anbietenden stärken, daher sind Güter, Dienstleistungen und Bauleistungen grundsätzlich im freien Wettbewerb zu beschaffen. Die Schaffung einer Wettbewerbslage soll es ermöglichen, Leistungen zu vergleichen und das wirtschaftlich günstigste Angebot zu wählen.Anderseits im Sinn des Planungs- oder Gesamtleistungswettbewerbs, also eines Verfahrens, an dem mehrere Personen im Rahmen einer ganz bestimmten Aufgabenstellung, Zielsetzung in dem Bestreben teilnehmen, die beste Leistung zu erzielen. Der Veranstalter verspricht die Belohnung (den Preis) nur für eine einzige (oder für einzelne) dieser Leistungen. Die Teilnahme am Wettbewerb setzt eine Anmeldung voraus. Bsp. Architekturwettbewerb.
Wettbewerbsbedingungen, gleichwertige
Bestimmte, für einen Wettbewerb geltende Bedingungen, die von gleichem Niveau sind. Danach dürfen beispielsweise ausländische Anbieter nicht gegenüber inländischen benachteiligt werden (siehe auch Gleichbehandlung).
Widerruf des Konkursverfahrens
Im Konkurs: Ein erkannter Konkurs wird gestützt auf die in Art. 195 SchKG genannte Voraussetzung aufgehoben.
Wiedererwägung
Wird eine Verfügung angefochten, kann die Auftraggeberin ihre Verfügung bis zu ihrer Vernehmlassung wieder erwägen.
Wiederholung der Vergabeverfahrens
Die Auftraggeberin kann das Vergabeverfahren abbrechen und wiederholen, wenn entweder keines der Angebote die in der Ausschreibung und den Ausschreibungsunterlagen aufgeführten Kriterien und technischen Anforderungen erfüllt, oder wenn technische Rahmenbedingungen ändern oder Wettbewerbsverzerrungen wegfallen und daher günstigere Angebote zu erwarten sind.
Wirtschaftlich günstigstes Angebot
Wird der Zuschlag erteilt, so hat dieser grundsätzlich an das wirtschaftlich günstigste Angebot zu erfolgen. Das wirtschaftlich günstigste Angebot ist dasjenige, das den konkreten, von der Auftraggeberin bekanntgegebenen Zuschlagskriterien, am besten entspricht. Bei standardisierten Gütern kann der Zuschlag auch an das billigste Angebot erfolgen.
Wohnsitz
Lebensmittelpunkt einer Person (Art. 23 ff. ZGB).
 
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