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Nachfrist
Durch die Nachfrist erhält eine Partei die Möglichkeit, innerhalb einer bestimmten Dauer ihre Eingabe zu verbessern, sofern diese nicht offensichtlich unzulässig ist.
Nachlass
Im Erbrecht: Erbschaft: Sondervermögen (Mobilien, Immobilien, Rechte, Verpflichtungen und Schulden), das vor der Erbteilung der Erbengemeinschaft (zu Gesamteigentum) gehört und den entsprechenden besonderen Verfügungs- und Verwaltungsregeln untersteht.
Namenaktien
Die Namenaktie berechtigt ausschliesslich einen namentlich bekannten Aktionär oder dessen Rechtsnachfolger. Sie ist im Gegensatz zur Inhaberaktie kein Wertpapier, sondern lediglich ein sog. Orderpapier, welches zur rechtmässigen Übertragung eine Zession erfordert. Mit der Zession bestätigt der vorherige Aktionär mit seiner Unterschrift, dass er die Aktie abgetreten hat.
Namensschuldbrief
Schuldbrief, auf welchem der Gläubiger namentlich erwähnt ist. Bei Uebertragung der Gläubigerrechte muss zusätzlich zur Besitzesübergabe die Übertragung auf dem Titel vermerkt und unterzeichnet werden (Indossament). vgl. auch Schuldbrief.
Natürliche Person
Menschen, im Gegensatz zu Körperschaften und Anstalten, die juristische Personen nach Art. 31 ZGB sind.
Nennwert (Nominalwert)
Der Nennwert einer Aktie oder eines Partizipationsscheines (meist runde Beträge, z.B. CHF 100.-) definiert gemessen am gesamten Aktien- und Partizipationskapital einen bestimmten Besitzanteil an einem Unternehmen. Der Marktwert eines Titels ist jedoch weitestgehend unabhängig vom Nennwert. Bei Gesellschaften mit untadeliger Vergangenheit liegt der Marktwert deutlich über dem Nennwert. Der Nennwert muss in der Schweiz mindestens einen Rappen betragen. Im Ausland (z.B. USA) sind auch nennwertlose Aktien weit verbreitet. Der Besitzanteil eines Aktionärs wird dann nicht mit Beträgen, sondern anhand einer Quote (share) definiert (Anzahl Aktien im Vergleich zur Gesamtzahl aller ausstehenden Aktien).
Nichtdiskriminierung
Der Grundsatz, wonach Anbieterinnen anderer Vertragsstaaten, sowie deren Güter und Dienstleistungen gegenüber Anbieterinnen des eigenen Staates sowie deren Güter und Dienstleistungen nicht ungünstiger behandelt werden dürfen.
Notariat
Kantonale Amtsstellen, welchen die Aufgaben des Notars (z.B. Beurkundung von Willenserklärungen, Errichten von öffentlichen Urkunden, Beglaubigen von Unterschriften, Protest von Wechseln, etc.), des Grundbuchverwalters (z.B. Anlegen und Führen des Grundbuches) und des Konkursbeamten (z.B. Durchführung von Konkursverfahren) obliegen, vgl. auch Art. 1 ff. Notariatsgesetz.
 
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